Sie untersucht die zunehmende Bedeutung von Energy Performance Contracts (EPCs) als strategisches Instrument zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Reduzierung von COâ‚‚-Emissionen und zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele der EU.
Der Bericht ordnet EPCs in den globalen und europäischen politischen Kontext ein und hebt ihre Relevanz vor dem Hintergrund steigender Energiepreise, wachsender Umweltbelastungen und regulatorischer Anforderungen hervor. EPCs sind langfristige Verträge, bei denen Energie-Dienstleistungsunternehmen (ESCOs) Maßnahmen zur Energieeinsparung umsetzen und finanzieren. Die Vergütung erfolgt dabei auf Basis der nachgewiesenen Einsparungen.
Die Analyse beleuchtet die Struktur, Rollen, Verpflichtungen und Finanzierungsmechanismen von EPCs und zeigt auf, wie diese Modelle finanzielle und leistungsbezogene Risiken vom Gebäudeeigentümer auf den ESCO übertragen. Der Bericht enthält zudem eine vergleichende Betrachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen in mehreren EU-Ländern – darunter Kroatien, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen, Portugal, Spanien und die Niederlande – mit Fokus auf regulatorische Hürden, steuerliche Auswirkungen und erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem öffentlichen wie privaten Sektor.
Darüber hinaus identifiziert die Andersen-Gruppe zentrale Herausforderungen für eine breitere Anwendung von EPCs, etwa uneinheitliche Definitionen, Hürden im Beschaffungswesen und Finanzierungslücken. Gleichzeitig werden technologische Innovationen (z. B. Künstliche Intelligenz, IoT, BIM), eine unterstützende EU-Gesetzgebung und Best-Practice-Modelle als Treiber für eine stärkere Nutzung hervorgehoben.
Die Studie plädiert für eine Harmonisierung der Standards, eine intensivere Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft sowie eine robuste digitale Integration, um das volle Potenzial von EPCs für eine grünere und widerstandsfähigere Energiezukunft Europas auszuschöpfen.
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